Polstertrends hautnah erleben: in der Schnieder Polsterei

Polstertrends I für Gastronomiemöbel

Polstertrends und Fertigungsmethoden früher und heute

Heute setzen Polstertrends auf aufwändige Verarbeitung

Polstertrends heute und damals – das ist ein himmelweiter Unterschied“. Uli Aulke muss es wissen, weil er schon mit 14 Jahren seine Lehre in der Polsterei der Stuhlfabrik Schnieder gemacht und arbeitet seit 47 Jahren im Unternehmen. Früher wurden Stühle in hoher Stückzahl hergestellt, hingegen überwiegen heute Bänke.

Früher war alles einfacher

„Damals war das Polstern viel einfacher: Schaumstoff drum – und fertig“, erinnert sich der Vorarbeiter der Polsterei. „Heute ist alles aufwändiger geworden: Ziernähte, Knopfheftung, aufgepolsterte Seitenlehnen und Bänke mit Armlehnen machen das Polstern sehr vielfältig. Am aufwändigsten ist eine Rautensteppung in Verbindung mit einer Knopfheftung. Auch Doppelziernähte und Wurfkissen gehören zu unserem abwechslungsreichen Alltag. Die Kunden sind anspruchsvoll geworden.“ Als besonderen Vorteil der Stuhlfabrik sieht er die maßgenaue Fertigung und den Einbau beim Kunden durch eigene Monteure. „Nur so können wir unser hohes Qualitätsniveau bis zum Endprodukt halten“.

Das Polstern ist ein vielseitiger Beruf
Uli Aulke zeigt eine Polsterbank mit Steppungen

Wandhoch gepolsterte Bänke

Früher wurden rundum Bänke in einem Gastraum angebracht, Tische reingeschoben, Stühle dazu gestellt, und schon war die Gastronomie eröffnungsreif. Das Interieur Design ist im Laufe der Jahre immer ausgefeilter geworden, und das wirkt sich natürlich auch auf die Polsterung der Möbel aus. Nicht selten fertigt die Stuhlfabrik wandhoch gepolsterte Bänke. Auch die Wirkung von Polstern als Schallschutz kommt immer mehr zum Tragen. Es gibt für diese Anwendungen besonderen Schallschutzschaum, der beispielsweise auch unter Tische montiert wird.

Nähen eines Polsters
In der Polsterei von Schnieder sitzen Männer an der Nähmaschine

Verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung

Als Leiter der Polsterei ist Uli Aulke verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung. Die Aufträge erhält er vom Tourenplaner und bringt sie dann in seiner Abteilung auf den Weg. Wenn ein Polster zum ersten Mal gefertigt wird, steht in der Polsterei vielleicht noch die ein oder andere ergonomische Korrektur an, damit der Stuhl den optimalen Sitzkomfort erhält.

Stofflager
Im Lager der Stuhlfabrik finden sich viele Stoffe

Trend zu weicheren Polstern

Uli Aulke beobachtet einen klaren Trend hin zu weicheren Polstern analog zum Wohnbereich: „Natürlich sind die Polster herrlich bequem, haben aber auch einen Nachteil: Der Stoff bildet schneller Falten. Besonders bei einen Naturmaterial wie Leder wirkt sich das schnell sichtbar aus. Hier ist die gute Beratung durch unsere Vertriebsmitarbeiter das
A & O.“

Knopfheftung ist wieder sehr gefragt
Rundsofa 40926 mit stilvoller Knopfheftung

 

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