Fertigung in der Möbelproduktion in Lüdinghausen

Möbelproduktion zum Anfassen

Neuer Stuhl aus der Möbelproduktion in Lüdinghausen

So sieht Möbelproduktion hautnah aus: Mittwoch 15.03.2017, noch zwei Werktage bis zur Internorga 2017 in Hamburg. Wie so häufig gilt der letzte Gang nach einem langen Bürotag der Produktion. Ein abschließender Blick auf die Möbelproduktion des Tages. Immer wieder spannend sind die unterschiedlichsten Kundenwünsche bei der Modellwahl, genauso wie bei der Wahl der Bezüge für Gastronomiestühle und Sessel. Hier noch ein prüfender Blick, dort noch mal mit dem Handrücken über die stumpfmatte Oberfläche gefühlt, es fühlt sich an wie unbehandeltes Holz, auf feinste glatt geschliffen. So kann der Gastronomiestuhl „Torge“ morgen an den Kunden raus gehen.

Rotierende Schleiftrommeln

Doch was sind das für Geräusche aus den weiteren Hallen? Der Maschinenraum ist noch hell erleuchtet. Die Durchlaufkopierfräse übertönt alle weiteren Maschinen. Schleiftrommeln rotieren, CNC-gesteuerte Portalfräsen winden sich mit ihrem Aggregat um die fest aufgespannten Werkstücke. „Das waren noch Zeiten in der Möbelproduktion, als aus dem Vierseitenhobel die rechtwinkligen Stuhlzargen nahezu endbearbeitet herauskamen. Zwei stirnseitig angefräste Rundzapfen, angeschlagen an dem doppelseitigen Zapfenfräser, waren der zweite und zugleich letzte Arbeitsgang vor dem Verleimen“ klärt mich der Maschinenführer belehrend auf. „An diesem neuen Modell, das wir auf der Internorga zeigen, ist ja keine parallele Seite, keine Kante steht im rechten Winkel, keine Bohrung gleicht der anderen.“

Handwerkliche Möbelproduktion

Stabile Zapfenverbindungen

Vom CAD-Programm an die Fräsmaschine

Dabei blättert er in den überdimensionalen Zeichnungen, die alle Einzelteile in dem Maßstab 1:1 zeigen. Trotz der digitalen Übertragung von dem CAD-Programm direkt an die moderne Fräsmaschine sind bei derart großen Projekten Zeichnungen unerlässlich. Sonst verliert man bei der Vielzahl der Einzelteile schnell die Übersicht. Dabei besteht jeder einzelne Stuhl der neuen Serie nur aus acht einzelnen Massivholzteilen. Die Herausforderung bei diesem Entwicklungsprojekt besteht jedoch darin, dass die gesamte Stuhlfamilie aus vier Modellen, mit und ohne Armlehnen, sowie in den beiden Holzarten Eiche oder Buche gefertigt werden.

Unsere Kunden können somit aus 16 verschiedenen Ausführungen wählen. Hinzu kommt dann noch die individuelle Gestaltung der Stoffbezüge und der Holzfarbe.

Möbelproduktion handwerkliche Verbindungen Stuhl

Die Stühle werden in handwerklicher Tradition gefertigt und sind dadurch äußerst stabil

Echte Alleskönner

Warum dieser Aufwand in der Möbelproduktion? Weil die „Neuen“ echte Alleskönner sind. Im Lastenheft haben wir unserem Designer Detlef Fischer eine ganze Latte an Anforderungen geschrieben:

  • Stapelbar mit bis zu 6 Stühlen übereinander; doch damit nicht genug: Auch die Armlehnensessel müssen das leisten.
  • Extrem hoher Sitzkomfort, durch hochwertige Gurtfederung bei gleichzeitig möglichst geringer Polsterhöhe.
  • Große Sitzbreite und Sitztiefe für zusätzlichen Sitzkomfort.
  • Unterschiedliche Rückenpolster und Stuhlrückenvarianten für breite Einsatzmöglichkeiten vom hochwertigen Restaurantstuhl bis zur Saalbestuhlung in kompletter Holzausführung.

Freuen Sie sich mit uns auf die „Neuen“ bei Schnieder zur Internorga in Hamburg!

ÜberSilvia Rütter

Kommunikation mit Herzblut – dafür steh ich seit über 10 Jahren. Ich betreue die PR-Arbeit für die Stuhlfabrik Schnieder und für andere Kunden aus verschiedenen Branchen.

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